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Outplacement - eine Definition "Der Begriff Outplacement ist der internationale terminus technicus für eine Beratungsleistung, bei der es schwergewichtig um replacement geht - um das Finden einer neuen Aufgabe. Das out ist die Vorgeschichte" (KERN U., 1987, S.45). Das Wort und die Bezeichnung Outplacement vermitteln unterschwellig durch die Wortverbindung out etwas "... Endgültiges und Irreversibles, nämlich das Aus" (WALZ D., 1989, S.7). Der Begriff Outplacement kann also als sehr unglücklich bezeichnet werden, da es im Kern um die Karrierefortsetzung geht und nicht um das Karriereaus. Outplacement stellt eine personalpolitische Strategie dar, drohende Konflikte bei Entlassungen bereits im Anfangsstadium zu entschärfen, indem Spannungen abgebaut werden und der Betroffene in die Lage versetzt wird, sich erfolgreich bei anderen Stellen zu bewerben. Durch Outplacement soll verhindert werden, daß der Betroffene ins berufliche und damit auch ins soziale Abseits gelangt. Ausgehend von einer systematischen Analyse der zu erwartenden Konsequenzen der bevorstehenden Entlassung, sowohl bei dem beauftragenden Unternehmen als auch beim betroffenen Mitarbeiter, gibt der Outplacement-Berater dem Gekündigten und dem Unternehmen Empfehlungen zur einvernehmlichen Trennung, indem er sie problemspezifisch in Beratungsprogramme einbindet. Die Zielsetzung des Outplacement liegt nicht in der Vermittlung einer neuen Position für den Gekündigten, vielmehr soll der Betroffene in die Lage versetzt werden, die Neupositionierung selber zu vollziehen: gewissermaßen stellt Outplacement eine Hilfe zur Selbsthilfe dar. |